Ergotherapie

„Bei allem, was man dem Kind beibringt, hindert man es daran, es selbst zu entdecken.“  (Jean Piaget; 1896-1980)

Wir wollen Gelegenheit zur Aktivität bieten, Widersprüche sichtbar werden lassen und den jungen Patienten zur spontanen Bereinigung Zeit lassen, statt die Schwierigkeiten selber aufzuräumen.

Im Mittelpunkt der Behandlung steht das Spiel als Medium und Motivationshilfe für den kindlichen Lernprozess, eingebettet in medizinische, pädagogische und psychosoziale fundierte Behandlungsmethoden.

Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist die Verbesserung und/oder Entwicklung der sensomotorischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, um die Grundlage zur selbstständigen Handlungsfähigkeit im Alltag zu schaffen, Entwicklungsverzögerungen aufzuarbeiten und Folgeschäden zu vermeiden.

Dies geschieht immer unter der Beachtung der individuellen Fähigkeiten und Eigenaktivitäten in Alltag- und Spielgeschehen.

Wir verfügen über verschiedene allgemeine und spezifische ergotherapeutische Befunderhebungsverfahren und wenden diese je nach Ausgangslage an, um Auskunft über die spezifischen Probleme auf der Betätigungs- und Funktionsebene des Kindes zu bekommen. Dabei spielen auch die freie Beobachtung und Befragung des Kindes, der Eltern oder weiterer Bezugspersonen eine wichtige Rolle.

Unsere ergotherapeutischen Behandlungsverfahren und -konzepte:

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Psychisch-funktionelle Behandlung
  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Hirnleistungstraining
  • Sensorische Integration nach J.Ayres
  • handwerklich, gestalterische Behandlungstechniken
  • Snoezelen
  • Lerntherapie
bewegungstherapie

Physiotherapie

„Leben, so heißt es, ist Bewegung“

Nach eingehender physiotherapeutischer Aufnahmeuntersuchung erwartet sie je nach Indikation eine befundgerechte und facettenreiche Einzeltherapie um das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken und Bewegungsfreude zu vermitteln.

Eine alltagsnahe, motivationsorientierende und, für unsere Kleinsten, spielerische Umsetzung der Therapien bilden das Fundament beim Erreichen vereinbarter Therapieziele.

Das Kind ist kein kleiner Erwachsener!

Erwachsene können auf erlernte Fähigkeiten und Fertigkeiten zurückgreifen. Dagegen treffen äußere Einflüsse im Kindesalter einen sich entwickelnden Organismus der nicht auf Vorerfahrung zurückgreifen kann. Daraus kann eine mangelnde motorische Bewegungserfahrung entstehen.

Unser Ziel ist es also, dass Kind in seinen Fähigkeiten zu erkennen, abzuholen und eine altersentsprechende Entwicklung zu fördern. Individuell abgestimmt werden Kraft, Ausdauer, Mobilität, Gleichgewicht und Koordination ganzheitlich in unseren freundlichen Therapieräumen oder im Freien naturgebunden trainiert.

Eine Einschätzung des Entwicklungsstandes und der konditionellen Leistungsfähigkeit können im Rahmen der „Münchner funktionellen Entwicklungsdiagnostik“ sowie im „6-Minuten-Gehtest“ ermittelt werden.

Wichtiger Bestandteil der Therapien ist es, die Eltern zu therapeutischen Maßnahmen und den Umgang mit Hilfsmitteln anzuleiten, ohne sie mit der Rolle des Co-Therapeuten zu überfordern.

Grundlage unserer einzeltherapeutischen Arbeit bilden etablierte Behandlungsmethoden und Verfahren:

  • Narbenbehandlung
  • Atemtherapie
  • Massagetherapie
  • Manuelle Therapie
  • Bobath-Konzept (Therapie auf neurophysiologischer Grundlage)
  • Kinesio-Taping / Narbentapes
  • orthopädischer Rückenschulleiter nach Dr. Brügger
  • Manuelle Lymphdrainage nach Földi
  • Pilates
  • Laufband- und Ergometertraining
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