Bundesverband Herzkranke Kinder spendet 10.000 Euro

Der Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK) finanziert die logopädische Behandlung unserer gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik mit 10.000 Euro.

Oft müssen Kinder nach ihrer OP am offenen Herzen zunächst per Sonde ernährt werden. Das erleichtert ihnen und auch ihren Eltern zwar erst einmal die Nahrungsaufnahme in der Erholungsphase nach dem schweren Eingriff, führt aber oft zu traumatischen Erfahrungen oder bestenfalls zu einer ungünstigen „Gewöhnung“: Die Kinder haben nie saugen und essen geübt und kennen dadurch auch kein Hungergefühl.

Die Entwöhnung von der Sonde verläuft dann oft qualvoll und gelingt nur mit einer sehr verantwortungsvollen Behandlung durch erfahrene Experten. Denn die Kinder wurden oft über eine lange Zeit durch einen Tubus (Schlauch in der Speiseröhre) beatmet und haben so eine Aversion gegen alles entwickelt, was ihnen in den Mund gesteckt werden soll. Nachdem die Sonde dann gezogen wurde, verweigern die meist sowieso leichtgewichtigen herzkranken Kinder mit Gedeihstörungen manchmal tagelang das Essen.  Der Grat zwischen bedrohlichem Gewichtsverlust mit dadurch gravierenden gesundheitlichen Einbußen und der „Brücke zum lustvollen Essen“ ist schmal.

Frau  Anja Keil hat jahrelange Erfahrung mit der Sondenentwöhnung herzkranker Kinder und kennt die Ängste ihrer Eltern. Sie weiß genau, welch große Bedeutung  eine ganz normale Ernährungsroutine für die gesamte Familie  und die Lebensqualität hat und wie das das Selbstvertrauen des herzkranken Kindes fördert. Deshalb findet es auch BVHK-Geschäftsführerin Hermine Nock  sinnvoll und wichtig, die logopädische Behandlung herzkranker Kinder an der Kindernachsorgeklinik auch finanziell zu unterstützen.

Post by Claudia Wilke